Back to…. white :)

Den ganzen Tag stöberte es vor sich hin, immer wieder.

Nach Feierabend witzelte ich noch so vor mich hin, über die zahlreichen Schneeglöckchen am Wegesrand, die nicht den Frühling, sondern einen erneuten Winter einläuten, während neben mir vier treue Hufe herstapften.

Und dann fiel der Vorhang.. Fernab des Hauptweges, das lange Waldstück, vor dem Dörfchen, das sich ‚Zuhause‘ nennt, entfernte sich der Frühling nur noch mehr.

Dicke Flocken fielen nieder und die dunklen Bäume am Wegesrand hielten sie in ihren Armen. Ein Winterzauber!

Ich war kaum richtig daheim, da hatte ich meine alte Kamera auch schon geschnappt und verschwand hinter dem Haus im Wald. Ich kann noch nicht am Ofen ruhen. Noch ein wenig Frischluft und der Stille des Schnee’s lauschen. Die Geräusche der letzten Tage waren ganz und gar verschwunden. Kein Zwitschern, kein Ton vom vertrauten Kranichpärchen, kein Hirsch, kein Wildschwein, kein Kichern der Füchse und keine Spur vom Wolf. Da mitten im Wald war es absolut still, während der Winter alles wieder unter einer dicken Decke verschwinden lies.

Und während die halbe Nation flucht, blicke ich, vorbei am Kerzenschein, nach draußen in den Schnee und weiß, dass der Frühling naht und genieße die letzten Zuckungen des stillen, weißen Winters im Märzen..

 

„Die Natur betrügt uns nie. Wir sind es immer, die wir uns selbst betrügen.“

Jean-Jaques Rousseau

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