Cat(s) – Eine Homestory

Einen Tag nach meinem Geburtstag kam der Kuh-Kater Gordon Max auf die Welt. Sein Zuhause bei mir war schon beschlossen, da war er noch gar nicht geboren.

Ich war zu dem Zeitpunkt gerade an der Küste und genoss meine Nosferatu-Tour, als mich die Nachricht ereilte, dass die Mautzer geboren waren. Vier Stück an der Zahl. Und irgendwie hatte ich es geahnt, dass wir entweder meinen Geburtstag teilen oder wir nah beiander feiern dürfen.. Auf jeden Fall wurden es auch Aprilkinder.

Ich sah alle vier aufwachsen und freute mich so sehr auf Gordon. Er wurde seinem Namensvetter (Gordon Shumway, besser bekannt als Alf) gerecht. Seinen Beinamen ‚Max‘ bekam er vom Nosferatu-Darsteller Max Schreck – irgendwie erinnerte er mich auch an den Flattermann, aber Nosferatu fand ich gar überzogen.. Im Nachgang muss ich sagen, dass die Namenswahl, beider Namen, sehr passend ist. Der souveräne Vampir-Alf 🙂 Gordon zog ein und ich wusste, dass sein Bruder noch kein Zuhause gefunden hatte. Ich wurde immer wieder daran erinnert und zwei Tage später saß auch er in meinem Wagen und bewältigte mautzend den Weg zu mir nach Hause.

Tigger, mit Rufnamen, wurde Knock (der arme Irre aus Nosferatu) Renfield (der arme Irre aus Dracula) benannt und auch er wurde seinem Namen gerecht. Etwas orientierungslos, doch grund-genial und überaus vorsichtig und zutraulich, zeigte er sich nach kürzester Zeit. Würde seiner Herrin immer alles recht machen, wenn die ‚Herrlichkeit‘ dann nicht so riesig und vordergründig geworden wäre.. 😉

Also zog die ungeplante Nummer zwei ins Hause Rumpelkiste ein..

Die ‚ungeplante Nummer zwei‘ legte sich mächtig, schmusend und einnehmend ins Zeug, sodass zwischenzeitlich Differenzen entstanden und Herr Gordon Max sich auch sehr zurückgestellt fühlte. Es war ein Kraft- und Balanceakt, beiden das Gefühl zu schenken, dass ich sie gleich lieb habe, wenn einer sich quasi mehr oder weniger immer um den Hals schmeißt und man noch umdenkt „na eigentlich sollte ja nur Gordon, aber nun ist er halt da….“.

Mittlerweile sind beide acht Monate meine Mitbewohner und man hat doch schon viel erlebt. Von der Umgestaltung der Wohnung bis hin zu „Ich Mann, meine! *pssssscht*“ und Glöckelein ab 🙂 Beide lieben sich abgöttisch, spielen, toben raufen, lieben mich abgöttisch und verfolgen meine Schritte und sitzen erwartungsvoll am Fenster, wenn sie den Schwarzen Peter brummen hören und kuscheln sich jede Nacht an und auf mich. Egal wo noch anders Platz wäre. Wechsel ich das Zimmer, wechseln beide, zumeist aber eher Tigger, das Zimmer und nehmen den Raum bei, neben und auf mir ein.

Tigger ist im Gegensatz zu seinem Bruder wohl noch immer unsicher und gebranntmarkt als Nummer zwei und will und muss sich immer wieder behaupten, wie mir scheint und tut dies mit voller Hingabe. Dabei braucht er das gar nicht, auch wenn er schon manchen Nerbenstrang lies.. Er ist ein wundervoller Katermann und kann sich doch sehen lassen, der kleine Poser 🙂

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